sangoinicus

 


Emanzipation

Emanzipation, des Gerechtem Metapher .
Hinkt Weiblichkeit spröde, tritt Männlichkeit schlaffer.

Solch gleichsamer Pattzustand nie funktioniert.
Denn die Frau bleibt enttäuscht und der Mann deprimiert.

Geschichte uns leider schon eindringlich lehrte
wie Mißbrauch der Macht sich durch Männer verehrte.

Jeder Schwächling sich dank Privileg präsentierte,
und die Hoffnung der Liebe mit Leid irritierte.

Feministisch gesehen scheint also ganz klar.
Der Mann ist so schlecht, weil die Frau es nie war.

Erst Wohlstand jedoch hat den Raum zelebriert,
manch WeiberEgo mit Rache verziert.

Verbissener Selbsthass längst Medien verführt
und zu Hause beim Duschen die Träume fingiert.

Dekadenz macht auch längst für die Zweisamkeit Schule.
Zeitgemäß scheinen nur noch Lesben und Schwule.

Am Ende jedoch haben alle verloren.
Viele Kinder werden erst gar nicht geboren.

Der Gleichsamkeit Lüge sich selber erstickt,
vielleicht es uns Deutsche schon bald nicht mehr gibt.

Denn was nützt verordnete Gleichmäßigkeit,
wenn am Ende von ihr nichts mehr übrig bleibt.

Wer jetzt meint, das es um die Deutschen nur geht,
den Kern dieser Zeilen nicht wirklich versteht.

Interessant scheint nur noch, wie Leben sich wehrt,
seine Gegner geduldig mit Auslöschung ehrt.

German 09/07

 

 

aktualisiert am 17.05.2011 als Favorit eintragen | weiter empfehlen | Zurück zur Startseite